1. Rechtliches
Die St. Petri Stiftung wurde mit Beschluss des Kirchenvorstandes der evangelisch-lutherischen St. Petri-Kirchengemeinde vom 15. Dezember 2005 als eine unselbstständige, nicht rechtsfähige Stiftung gegründet. Die Satzung, mit der die Aufgaben der Stiftung umrissen werden, ist von der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover am 2. Januar 2006 genehmigt worden.

Damit ist die Stiftung eine unselbstständige Einrichtung der Kirchengemeinde. Sie ist der Träger der Stiftung. Ihr gegenüber ist die Stiftung zur Rechenschaft verpflichtet.

Die Stiftung hat als wichtigstes Organ den Stiftungsrat. Die Mitglieder des Stiftungsrates üben ihre Aufgabe ehrenamtlich aus. Er besteht aus 7 Personen und wird vom Kirchenvorstand für 4 Jahre berufen. Der Stiftungsrat leitet die Arbeit der Stiftung. Er bemüht sich um das Einwerben von Stiftungen und Spenden, beschließt, welche kirchlichen Vorhaben gefördert werden sollen und vergibt die Fördermittel. Er beschließt den Haushaltsplan, gibt eine Beschlussempfehlung über die Jahresrechnung und berichtet über die Erfüllung des Stiftungszweckes.

Die Stiftung verwaltet das Stiftungsvermögen. Dabei bedient sie sich der Hilfe des Kirchenkreisamtes Verden. Dieses legt zusammen mit den Geldern anderer Stiftungen im Kirchenkreis Verden das Geld der Stiftung überwiegend mündelsicher an. Die gesamten Erträge werden der einzelnen Stiftung nach Anteil zugewiesen. Das Rechnungswesen wird durch das Kirchenkreisamt Verden geführt.

Spenden und Zustiftungen an die Kirchenstiftung sind steuerlich gemäß § 10 b des Einkommensteuergesetzes absetzbar, da die St. Petri-Stiftung eine inländische Stiftung des öffentlichen Rechts ist und ausschließlich kirchliche Zwecke fördert. Der Stiftungsrat ist berechtigt, Spendenquittungen auszustellen.

2. Aufgaben und Ziele, insbesondere die Unterstützung der Jugendarbeit
Aufgabe der Stiftung ist es, die Arbeit der evangelisch-lutherischen St. Petri-Kirchen- gemeinde mit den Erträgen des Stiftungsvermögens und den dazu bestimmten Zuwendungen zu fördern und zu unterstützen. Dazu zählen die Gemeindearbeit, die Abhaltung von Gottesdiensten, die Unterweisung und Unterrichtung in religiösen und theologischen Themen, die Beerdigung und Pflege des Andenkens der Toten, die Diakonie, die Besoldung der Pastoren, Diakonen und Angestellten der Kirchengemeinde einschließlich ihrer Alters- und Behindertenversorgung, die Förderung und Durchführung kirchlich-kultureller Projekte -wie Konzerte oder Ausstellungen-, die Errichtung und Bauunterhaltung von Sakralgebäuden und anderen kirchlichen Gebäuden.

Konkret ist die Stiftung gegründet worden, um die Kürzung der Zuweisungen der Landeskirche, die, wie jetzt bekannt geworden ist, ab dem 1.1.2009 mit knapp 10.000,00 € jährlich vorgesehen ist, aufzufangen, damit die kirchliche Arbeit von diesem Zeitpunkt an im gewohnten Umfange durchgeführt werden kann.

Mit den Spenden zur Stiftung und den Erträgen aus dem Stiftungskapital können so beispielsweise die Gehälter für Pastoren und Diakone, aber auch für andere kirchliche Mitarbeiter im bisherigen Umfange gesichert werden. Oder es können Ausgaben für kirchliche Gruppen wie Posaunenchor, Kinderchor, Konfirmanden, Jugendgruppen, Seniorengruppen, Besuchsdienste, Bibelkreise, Kindergottesdienste, Mutter- und Kind-Gruppen, Frauenhilfe, um nur einige Gruppen beispielhaft zu nennen, bezahlt werden.

Der Kirchenvorstand und der Stiftungsrat haben beschlossen, dass die Erträge aus der Stiftung in den kommenden Jahren in erster Linie der Jugendarbeit zugeführt werden sollen. Dies geschieht ab dem 1.1.2009 dadurch, dass die Stiftung einen Teil der Kosten der Diakonenstelle finanziert, damit der Inhaber oder die Inhaberin dieser Stelle, die in Zukunft für die Jugendarbeit in der Region Kirchlinteln und Wittlohe eingesetzt werden soll, mit halber Stelle der Kirchengemeinde Kirchlinteln verbleiben kann.

Im Oktober 2010 hat die Stiftung mit einem Betrag von rund 1.100,00 € sich an der Anschaffung von zwei Euphonien für den Posaunenchor beteiligt. Dort werden die Instrumente von zwei Jungbläsern gespielt.

3. Wege zum Ziel
Die Stiftung sammelt Geld, das in erster Linie dem Kapitalstock zugeführt wird. Die steigenden Erträge daraus und ein Teil der jährlichen Zuwendungen werden zur Finanzierung der Aufgaben ausgegeben.

Die Stiftung beteiligt sich bei örtlichen Festen, nämlich dem Rübenmarkt und dem Anderen Weihnachtsmarkt mit einem Stand. Dort wird der Stiftertropfen verkauft und zur Verkostung angeboten, ein Rotwein und ein Weißwein pfälzischer Herkunft. Der Wein aus der Regent-Traube und der Weißburgunder-Traube kann jederzeit auch während der bekannten Sprechzeiten im Büro der Kirchengemeinde erworben werden.

Die Stiftung macht in der St. Petri-Kirche mehrmals im Jahr durch eigene Veranstaltungen auf sich aufmerksam. In den vergangenen Jahren waren es hauptsächlich Austritte von Chören, auch ein Auftritt des Ottersberger Kammerorchesters wurde geboten. Besonderen Anklang fand der Abend mit Pastor Dr. Schlicht, dem bekannten Kirchenkabarettisten. Der Eintritt zu den meisten Veranstaltungen war frei, es wurden am Schluss Spenden gesammelt.

In regelmäßigen Beiträgen zum Gemeindebrief macht die Stiftung auf sich aufmerksam. Dabei können die Leser das Neueste über die Stiftung und ihre Aktivitäten erfahren.

In der Vergangenheit ist die Stiftung auch aus Anlass von Trauerfällen bedacht worden, wenn von den Angehörigen auf Kranz- und Blumenspenden verzichtet worden ist. Auch auf Familienfesten, zum Beispiel bei Feiern von runden Geburtstagen, besonderen Hochzeitstagen, ist schon für die Stiftung gesammelt worden.

Einmal im Jahr findet in der St. Petri-Kirche ein Dankgottesdienst statt, bei dem die Stiftung alle Stifter und Spender einlädt, um Rechenschaft zu legen und persönlich Dank abzustatten.

4. Der Förderkreis
Mit dem Förderkreis der St. Petri-Stiftung sollen Gemeindemitglieder und alle Personen, die einen Beitrag für die Jugendarbeit und das gesamte Spektrum der kirchlichen Arbeit unterstützen wollen, animiert werden, regelmäßig die Stiftung zu unterstützen.

Auf leicht verständlichen Erklärungsvordrucken, die in der Kirche, im Gemeindehaus und im Gemeindebüro zu erhalten sind, können Interessenten sich bereit erklären, Geldbeträge ihrer Wahl, einmalig, mehrmalig oder regelmäßig per Einzelüberweisung, Dauerauftrag oder Einziehungsermächtigung der Stiftung zukommen zu lassen.

Wir garantieren, dass das Geld ausschließlich den Zwecken der vom Landeskirchenamt genehmigten Satzung zugutekommt.

Mitglied des Förderkreises kann aber auch werden, wer sich aktiv durch Mitarbeit an der Stiftungsarbeit beteiligen will. Die Stiftung sucht neue Mitglieder, die frische Ideen beisteuern und an deren Verwirklichung mithelfen.


5. Mitglieder des Stiftungsrates, Kontaktadressen
Mitglieder des Stiftungsrates sind:
Klaus Palm, Hauptstraße 46, 27308 Kirchlinteln, als Vorsitzender,
Tel. 0 42 36 / 7 77, E-Mail: klauspalm@gmx.de
Hans-Wilhelm Schröder, Wehrstraße 4, 27308 Kirchlinteln,
als stellvertretender Vorsitzender,
Tel. 0 42 36 / 2 88

Margret Bomnüter, Kirchlinteln,
Wilhelm Mecke, Kirchlinteln,
Jürgen Röpke, Kirchlinteln,
Helga Thran, Holtum (Geest)
Christel Wahlers, Bendingbostel,
Richard Zorn, Bendingbostel

Weitere Kontaktadresse ist die Anschrift der Kirchengemeinde, also
St. Petri-Stiftung der ev.-luth. St. Petri-Kirchengemeinde Kirchlinteln
Alte Dorfstraße 11, 27308 Kirchlinteln, Tel. 0 42 36 / 9 41 30

6. Bankverbindung für Spenden und Zustiftungen:
Unsere Bankverbindung für Stiftungen und Spenden lautet:
Zahlungsempfänger: Kirchenkreisamt Verden
Konto: 10 032 563 bei der Kreissparkasse Verden, BLZ: 291 526 70
Konto: 325 500 bei der Volksbank Verden, BLZ: 291 626 97
Kennwort: "St. Petri-Stiftung Kirchlinteln"

Wir stellen Spendenbescheinigungen aus.










Druckbare Version