Rückblick

Laubharken auf dem Kirchlintler Friedhof

Jedes Jahr wieder nötig und viel Arbeit. Am Samstag Morgen versammelten sich trotz schlechten Wetters gleich 25 fleißige Helfer. 7 Konfirmanden arbeiteten im Rahmen ihres Konfirmandenpraktikums mit. Außerdem gab es tolle Unterstützung  durch  4 Asylbewerber von der Elfenbeinküste, die jetzt in Schafwinkel leben und im Gemeindehaus der St. Petri Kirchengemeinde Deutschunterricht  bekommen. In dieser großen Gruppe war die Arbeit schnell getan und machte allen  richtig Spaß. Zur Belohnung gab es ein tolles Frühstück.

Text & Bild: Nina Kruse

Familiennachmittag mit dem Nabu

Seit einigen Jahren arbeiten Diakonin Karin Kuessner und Sigrid Meyer von der St. Petri Kirchengemeinde Kirchlnteln und der Nabu Kirchlinteln zusammen und organisieren gemeinsam Familiennachmittage. Am Sonntag war es wieder soweit. Hätte jemand gegen 16.00 Uhr durchs Fenster des Gemeindehauses geschaut, hätte er sich gewundert.

Ein Haufen Müll mitten im großen Saal. Rundherum Kinder, die interessiert den Müll begutachten und gemeinsam mit Bettina Bielefeld vom Nabu darin herum wühlen. Beim näheren Hinsehen zeigt sich, Müll wie ihn jeder Zuhause hat. Wurstverpackungen, Konservendosen, Gläser, ausrangiertes Spielzeug, Saftbehälter, Zeitungen, ein alter Kalender, Milchtüten usw.. Müll wie wir ihn alle viel zu viel produzieren. Wir werden nicht alle Eltern dazu bringen können, ihre Dose mit zum Schlachter zu nehmen und den Müll einzusparen so Bettina Bielefeld, also müssen wir schauen, wie wir damit fertig werden. Gemeinsam mit den Kindern wurde der Müll sortiert, manches war einfach, Zeitung zum Altpapier, Altglas in den Altpapiercontainer, bei anderen Dingen war es schon schwieriger. In welchen Müll gehört eigentlich eine CD? Am besten weiterverschenken oder daraus etwas basteln und darf ein Spiegel ins Altglas?

Upcycling war das eigentliche Thema des Nachmittags. Was können wir mit dem Müll anfangen, um ihn nicht wegzuwerfen, sondern sinnvoll weiter zu nutzen. Die Kinder hatten einige tolle Ideen, Dosen zum Dosenwerfen, Flaschen, um eine Figur daraus zu bauen. Bettina Bielefeld gab weitere Anregungen. Einen Ball aus Stoffresten, eine Schachtel aus Altpapier, eine Wasserpistole aus einer leeren Putzmittelsprühflasche. Und dann ging es richtig zur Sache. Das Team vom Nabu hatte Basteltische vorbereitet, an denen die Kinder und ihre Eltern sich im Upcycling üben konnten. Es entstanden tolle Dinge. Briefumschläge, Geschenkanhänger und Geschenktüten aus Kalenderblättern, Kompostbehälter, gefaltet aus Altpapier und der größte Renner waren Portemonnaies aus Tetrapacks. Es hätte wohl  niemand gedacht, wie toll die aussehen. Zwischendurch gab es zur Stärkung Kuchen und Getränke. Den Kindern war die Zeit viel zu kurz, viele hätten noch gerne weiter gebastelt. Karin Kuessner und Sigrid Meyer konnten trösten, am 3. Advent wird sich das Gemeindehaus in eine große weihnachtliche Bastelstube verwandeln. Jeder der mag ist eingeladen dabei zu sein.

Text & Bild: Nina Kruse

Schützenverein Kirchlinteln unterstützt unsere Kirchengemeinde

Zum Gemeindehaus unserer Kirchengemeinde gehört ein schöner Garten, der von allen Gruppen genutzt wird. Und wie das so ist, macht ein Garten viel Arbeit. Tina Schwecke-Ernst ist verantwortlich für die Gartenpflege und hat mit ihrem Team richtig viel zu tun.

Tina kümmert sich neben dem Garten auch um die „Männertanzgruppe“ des Kirchlintler Schützenvereins und trainiert die Jungs jedes Jahr für einen Auftritt beim Schützenfest. In diesem Jahr dachten sich die Schützen, es sei doch mal Zeit sich bei Tina richtig zu bedanken und was lag da näher, als ihr im Gemeindegarten zu helfen.

Am 13. Oktober war es so weit. Die „Tanzgruppe“ rückte mit schwerem Material an, um die Gartengruppe zu unterstützen. Die Hecken wurden geschnitten und ausgedünnt, Berge von Grünabfall abtransportiert und alle Beetflächen mit frischem Rindenmulch bedeckt.

Der Garten hat ein ganz neues Gesicht und ist bestens auf den kommenden Winter vorbereitet.

Zum Dank gab es für alle Helfer Bratwurst und Getränke. Der Kirchenvorstand freut sich sehr über die geleistete Arbeit, aber auch darüber, dass es eine so tolle Verbindung zwischen der Kirchengemeinde und den Vereinen im Dorf gibt.

Text: Nina Kruse

Kunfusfahrt Damme 2017

Eine ganz besondere Woche liegt hinter den Konfirmandinnen und Konfirmanden der Region KiWi. In der ersten Woche der Herbstferien verbrachten sie eine ganz intensive und erlebnisreiche Zeit in der Jugendherberge Damme. Pastor Dennis Oswich, Pastor Wilhelm Timme und Diakonin Karin Kuessner gestalteten zusammen mit 18 TeamerInnen ein Programm, in dem Spiel, Spaß und Action nicht zu kurz kamen.

Hier nun ein kleiner Blick zurück von zwei Konfirmandinnen:

Los ging es am Freitag, den 29.09.2017, als wir uns gegen 12 Uhr auf den Weg nach Damme machten. Auch die lange Fahrt ging nach ca. 2 Stunden zu Ende und wir kamen am Ziel an. Doch bevor wir erfuhren, wer unsere Zimmergenossen sein werden, wurden wir in die zur Jugendherberge gehörende Kapelle geschickt und lernten schon einige der Lieder, die uns auf der ganzen Konfusfahrt begleitet haben, kennen. Nach dem Bettenbeziehen trafen wir uns auch schon in der Halle, in der wir mit dem Perlenband des Glaubens vertraut gemacht wurden und uns das erste Mal in unseren Kleingruppen begegneten. Nach dem Abendessen fing bald das täglich bunte Abendprogramm an, das jeden Abend anders gestaltet wurde: von Gesellschaftsspielen über Quizze bis hin zu Kinoabenden. Im Anschluss an das Abendprogramm folgte eine Andacht in der Kapelle, die jeden Abend von anderen Teamern gestaltet und gehalten wurde, und anschließend begann pünktlich um 23 Uhr die Nachtruhe (die natürlich IMMER eingehalten wurde;).

Die nächsten Tage liefen folgendermaßen ab: Nach dem leckeren Frühstück fand die tägliche Morgenandacht in der Kapelle statt, und im Anschluss hielten wir uns bis zum Mittagessen in den Kleingruppen auf, in der wir jeden Tag eine andere Perlen des Glaubens unter die Lupe nahmen. Die Nachmittage waren unter anderem mit Workshops, einer Wanderung um den Dammer-Berg-See und einer Rallye durch die Jugendherberge gestaltet. Als sich unsere Konfusfahrt dann dem Ende neigte, gab es am letzten Abend noch eine Abschlussdisko und am nächsten Morgen ein ganz spezielles Wecken, damit wir unsere Zimmer noch sauber hinterlassen konnten, sodass wir uns pünktlich am 06.10. auf den Heimweg machten.

Wir haben eine tolle Woche hinter uns gebracht und waren traurig, dass die erlebnisreiche Zeit so schnell zu Ende war!

Bild: Marian Rohlfing, Text: Merle und Svea

Waldgottesdienst am Pfingstmontag 2017

Bild: Jutta B.

Freiluftkirche unter Gottes Himmelszelt

Es ist Pfingstmontag. Laub raschelte unter den Füßen, Sonnenstrahlen fielen durch die noch zarten Buchenblätter, ein Altar stand mitten im Wald und von Weitem ertönte Posaunenklang - die KiWi-Kirchengemeinde hatte wieder mal zum Gottesdienst in den Salingsloh geladen.

Und die Besucher kamen: Weit über 100 werden es schätzungsweise, die auf Bänken oder Klappstühlen saßen und der Predigt lauschten, die Pastor i. R. Christian Steinwede in plattdeutscher Sprache hielt.

Im Buchenwald waren sämtliche Plätze belegt und die Gemeinde musste eng zusammenrücken. Selbst die freien Sitze zwischen den Reihen der Blechbläser wurden von den Platzsuchenden gefüllt.

„In der KiWi-Region gibt es wohl keine Veranstaltung, die eine so lange und beliebte Tradition hat wie der Gottesdienst mitten im Wald“, ist sich der Kirchenvorstand sicher.

Niedergelassen auf den mitgebrachten Stühlen und Decken, schätzten die Besucher die besondere Atmosphäre unter den hohen Bäumen, freuten sich über den geistlichen Impuls des in Wittlohe aufgewachsenen Pastors, die Musik des Kirchlintler Posaunenchores unter der Regie von Tim Kunike sowie das Singen in plattdeutscher Sprache.

Steinwede selbst ließ sich in seiner Predigt vom Turmbau zu Babel leiten und zog einen Bogen zum aktuellen Terror in der Welt. Dabei zitierte er aus Obamas Rede auf den Kirchentag in Berlin.  „Wir dürfen uns nicht unterkriegen lassen. Jeder kann dafür sorgen, die Welt mit einer guten Tat jeden Tag ein Stückchen besser zu machen“, lautete Steinwedes Botschaft im Forst.

Text: Jutta B.

Kurzvideo Posaunenchor im Waldgottesdienst

Posaunenchor Beispiel

Melodie: Großer Gott wir loben dich.

Video: Simon W.